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Zum zweiten Lauf der 2012er GT-Serie der slot-connection traten Renner nach altem Regelwerk gegen Flitzer, die nach neuem Reglement aufgebaut waren, an. Keiner wusste exakt wann welche Regeln gültig sein werden und so ließen die Abnahmeingenieure alle Kombinationen der beiden Regelwerke zu.

Nachdem ewig ohne ein schriftlich fixiertes Reglement gefahren wurde, existiert derzeit ein technischer Anhang, der mangels zur Verfügung stehender Komponenten nicht eingehalten werden kann. Vorteil für Porsche, denn die sind von den Änderungen nicht betroffen. Vorteil wohl auch schon bald für den neuen Audi, denn dieses Fahrzeug wird voraussichtlich wie der Porsche eingestuft.

So war es nicht verwunderlich, dass die ersten vier Positionen alle von Porsche eingenommen wurden. Umso mehr Respekt vor der Leistung Mathias Wellers, der gleich zu Anfang in der Hausfrauengruppe startete und auf den fünften Platz nach vorne fahren konnte. Diese Gruppe war dieses Mal besonders stark besetzt. Sie stellte mit Hans Hüttlinger auch den Zweitplatzierten des Abends.

Bei den Kids überzeugte einmal mehr Paul Mayer auf Porsche aus Mannis Garage. Mit seinem zwölften Rang zeigte er einigen erfahrenen Piloten die Rücklichter und nahm Max Rönz, dem Zweiten der Nachwuchsfahrer, fast fünf Runden ab.

Udo Dobberke experimentierte mit extremem Leichtbau. Er entwickelte die Idee der Verlustschrauben zur Einsatzreife und konnte so im Verlauf des Rennens einiges an Ballast abwerfen. Leider verklemmte sich jedoch eine der Bugschrauben und so Stand das Heck des Aston Martins recht arg in die Höhe. Darunter litt die Aerodynamik und so fiel Udo immer weiter zurück. Ausgesprochen not amused über die verlorenen Schrauben war auch Manuel Gärtner der eine Schraube aufsammelte und deswegen einen extra Stopp einlegen musste. Seine Boxencrew konnte den zusätzlichen Ballast jedoch zügig entfernen.

Joachim Schaubeck glänzte als Rookie und wurde 15. Damit ist er nach zwei Läufen unter den besten zehn. Weiterhin anerkennenswert ist der Einsatz von Michael Musso. Er fährt den einzig verbliebenen Ferrari im Feld und hält die Fahne der Italiener hoch. Egal ob mit oder ohne Lexan.

Zum nächsten Durchgang der Serie treffen wir uns am 16, März 2012. Bis dahin schöne Lexan-Zeit.

Euer Uwe