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Beim siebten Lauf der Carrera GT-Meisterschaft 2011 in Wendelstein wurde die geringste Distanz des Jahres gefahren. Noch im freien Training am Donnerstag waren Top-Zeiten möglich, doch am Freitag verschlechterte sich die Streckenverhältnisse laufend. So gingen die Rundenzeiten im Verlauf des Trainings um etwa eine halbe Sekunde zurück. Zum ersten Mal hatten die früheren Starter gleichwertige oder geringfügig bessere Streckenverhältnisse als die Spitzenleute im letzten Lauf.

Das nutzte Paul Meier gnadenlos aus und zeigte über welch hohes Potential er verfügt. Mit 158 Runden war er bester Nachwuchsfahrer und belegte im Gesamtklassement den hervorragenden fünften Platz. Dazu markierte er mit 10,714 Sekunden die zweitschnellste Runde im Rennen. Vor Paul tobte ein Dreikampf um Platz zwei. Roland Preuß, Tobias Radlinger, der 24-Stunden-Sieger und Jürgen Mainka lagen in der gleichen Runde. Sie kamen trotz der ungewohnten Streckenverhältnisse bestens mit Ihren Flitzern zurecht und fuhren in der genannten Reihenfolge jeweils 160 Runden.

Das Rennteam Dreyer, Jürgen legte die Bestzeit mit 10,689 Sekunden hin, litt unter Getriebeproblemen. Auch die Hendrik Sattler, Hans Brehm und Thomas Lange gingen zum Zahnarzt und so war deren Rennen bereits gelaufen. Michael Musso wäre mit seinem schwarzen Ferrari um ein Haar in die Top Ten gefahren, ihm fehlte nur einen Runde auf Corvettefahrer Mathias Weller. An der Spitze das gewohnte Bild. Eine schwarze Corvette dreht wie auf Schienen eine um die andere Runden, lässt dabei das gesamte Feld mehrmals hinter sich und gewinnt mit knapp drei Runden Vorsprung.

Nach sechs Siegen in Folge wollen die Offiziellen prüfen, ob das revolutionäre Motormanagement von Udo Hüttlinger in vollem Umfang dem Geist des Reglements entspricht. Während Aston Martin mittlerweile ein ähnliches System erfolgreich einsetzt, erzielen speziell die Ferraris mit ihrer Zwischengaslösung bauartbedingt nicht den erhofften Effekt. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion tobt mittlerweile die Silly Season in vollem Umfang. Ferrari wirbt offen um die besten Techniker und Fahrer. Die Italiener wollen so schnell wie möglich wieder siegfähig sein.

CU
Uwe