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Seit Juli dieses Jahres sind konstante Bahnverhältnisse nicht mehr gegeben. Mal baut der Grip im Takt von 50 Runden enorm auf, wodurch sich die Rundenzeiten jeweils um fast eine halbe Sekunde verringern, ein anderes Mal gehen die Zeiten nach oben. Der Reifenverschleiß ist einmal unerwartet hoch, bereits nach einem Durchgang sind die Pneus am Ende, beim nächsten Rennen gibt es nahezu keinen Verschleiß.

Am besten kommen mit den wechselnden Voraussetzungen die Herren, Jürgen Mainka und Roland Preuß zurecht. Die beiden Führenden des vergangenen Jahres kämpfen nun wieder regelmäßig um den Sieg. Jürgen konnte gar die letzten drei Rennen für sich entscheiden. Ebenso auf dem aufsteigenden Ast sind Martin Schmeußer und Udo Dobberke beide auf Aston Martin und last but not least Thomas Rönz mit seinem Porsche GT3.

Durch diese Ergebnisse rückt die Spitzengruppe wieder enger zusammen. Platz eins und zwei sollten vergeben sein, doch um Platz drei kämpfen noch zwei Kandidaten und dahinter trennen die Heizer teilweise nur ein, zwei Punkte. Damit ist Spannung bis zum Finale garantiert.

Zum Rennen an sich bleibt anzumerken, dass sich der Schwund bei der Scuderia Ferrari nicht weiter fortgesetzt hat. Jens Meyer, Michael Musso und Hans Brehm haben ihren Vertrag bei den Italienern verlängert. Tobi Textor hat gleich zwei Getriebe zerlegt, sein Zähnespezialist steht kurz vor dem Rauswurf. Porsche wartet weiterhin auf den ersten Sieg und Chevrolet ist die Teamwertung nicht mehr zu nehmen. In den bisher ausgetragenen zehn Läufen dieser Saison haben nur Renner aus Detroit gewonnen.

Team Radlinger trat diesmal ohne seine beiden Toppiloten an. Team Hüttlinger hat die falsche Reifenwahl getroffen, und so schrammten Udo Dobberke und Thomas Rönz nur um Haaresbreite am Podest vorbei. Bei den Nachwuchsfahrern traten lediglich vier Helden an und Alex Dobberke schnappte sich einen souveränen Sieg.

Beim kommenden Lauf am 18. November gilt es für die einen sich eine gute Ausgangsposition für das Finale zu sichern. Die anderen werden schon die Rennkonfiguration für die Saison 2012 testen. Bis zum nächsten Rennen, Pleuelbruch und Kolbenfresser.

So long
Uwe