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In einem echten Fotofinish hat sich Jürgen Mainka seinen ersten Laufsieg der Saison in der Carrera GT-Serie gesichert und hat Udo Hüttlinger nach 6 aufeinander folgenden Siegen auf den zweiten Platz verwiesen. Wie konnte das passieren?

Die Streckenverhältnisse waren gut, wenn auch nicht optimal, was auch die gefahrene Distanz von 166 Runden dokumentiert. Die Autos waren wie gewohnt bestens vorbereitet und in der Spitzengruppe gab es keine Ausfälle. Das Rennen lief ohne Terrorphase, aber anders als an den vorangegangenen Rennabenden konnte sich Udo nicht vom Feld absetzen. Jürgen, Udo und Roland Preuß wechselten sich an der Spitze ab, bis etwa zur Rennmitte Roland etwas abreisen lassen musste. Und so kämpften Jürgen und Udo um den Sieg mit immer wieder wechselnden Vorteil. Im letzten Durchgang war Udo wieder vorne aber Jürgen holte auf. In der letzten Runde kamen sie gemeinsam auf die Zielgerade an deren Ende Jürgen um Haaresbreite vorne lag. Das war der knappste Zieleinlauf der gesamten Saison.

Hans Hüttlinger, der bisher Zweitplatzierte der laufenden Meisterschaft, fiel auf Rang drei zurück, denn er konnte nur im Training überzeugen. Nach dem Umstieg von der Corvette C6 R auf den Porsche GT3 RSR passte die Performance im Rennen nicht. Zu Beginn lief es noch gut aber schon im ersten Durchgang bauten die Reifen schlagartig ab und erholten sich nicht mehr.

Noch mehr Pech hatten die Getriebekiller Michael Musso, Thorsten Jeuthner, Mathias Weller und Wolfgang Sattler. Während Michaels Ferrari-Truppe den Schaden sehr schnell beheben konnte, warf ein längerer Boxenstopp Mathias aus dem Rennen um die vorderen Plätze. Mathias fuhr wie das sprichwörtlich bekannte angezündete Hausschwein und wer weiß wie weit er nach vorne gefahren wäre. Schlimmer erwischte es nur noch Wolfgang Sattler. In Abwesenheit seines Getriebespezialisten flogen ihm die Zähne gleich mehrfach um die Ohren. Doch lief die Kiste einmal, brannte er, wie Mathias, eine Fabelzeit nach der anderen in die Plastikschiene.

Bei den Nachwuchsfahrern war Schmalhans angesagt. Wegen der Ferien traten nur zwei Fahrer an. Paul Mayer hat einfach zuviel gewollt und seinen Porsche zu oft rausgeschmissen. Ganz entspannt holte sich Alexander Dobberke den Sieg.

Der ganze Abend verlief sehr entspannt, die Einsetzer hatten fast nichts zu tun. Wer Zeit und Hunger hatte, lies sich im Hospitality-Center von Heidi und Eggi verwöhnen. Krustenbraten mit Knödel brachte die aufgebrauchte Energie im Nu zurück.

So long
Uwe